Schwarz wie Erde
Ursula Poznanski - Autorin

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Das Cover gefällt mir gut mit den verwelkten Blumen im Hintergrund. Der Name des Buches und die Motte sind gestanzt, so dass es sich abhebt und Coverliebhaber wie ich, es ständig streicheln müssen. Der Klappentext macht richtig neugierig und die Idee, Nachrichten durch die Bedeutung der Blumen zu übermitteln finde ich klasse.

Vanitas ist der erste Band einer Trilogie. In Vanitas geht es erstens darum die Vergangenheit der Protagonistin zu erfahren und zweitens darum einen aktuellen Fall in München aufzuklären.

Die Hauptperson hat eine neue Identität angenommen und ist untergetaucht, auch wenn man nur Häppchenweise erfährt was damals passiert ist, wird einem schnell klar, dass es sehr grauenvoll war. Als Carolin, arbeitet sie nun als Floristin auf einem Friedhof, dort beginnt sie langsam sich wieder sicher zu fühlen und ein geordnetes Leben zu führen. Dann erreicht sie eine Nachricht und sie soll bei einer Ermittlung in München helfen. Es bleibt ihr nichts anderes übrig als einzuwilligen.

Durch den großartigen Schreibstil kam ich sehr gut in die Geschichte rein. Die Story hat mich gleich gefesselt und ist durchaus spannend. Die Protagonistin hat einen interessanten Charakter und ist gut durchdacht und durch ihre Vergangenheit sehr akribisch. Ich fand es schön wie man zwischendurch immer wieder etwas von Carolins Vergangenheit erfuhr. Auch kleine Abschnitte waren ins Buch eingebaut, in denen man von einem Ereignis erfuhr, bevor es die anderen wussten.

Leider floss die Geschichte nur so vor sich hin und es passierte recht wenig, zwar immer noch genug das es nicht langweilig wurde, aber so richtig aufregend wurde es auch nicht. Ich habe noch gehofft das im letzten Abschnitt dieser Moment kommt, in dem einem einiges klar wird und man die Geschichte nochmal aus einem ganz anderen Licht sieht. Dieser „AHA“ Moment blieb leider aus und ich war mit dem Ende nicht ganz zufrieden.

3/5