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  • Das Glück ist zum Greifen da
  • Sylvia Deloy – Autorin
  • Lübbe Verlag 
  • Erscheinungsdatum: 31. Januar 2020
  • Taschenbuch 352 Seiten
  • ISBN: 978-3404179213

Habt ihr schon einmal ein Manuskript gelesen? Dieses war mein erstes. Irgendwie ist es ein ganz besonderes Gefühl das Manuskript eines Buches lesen zu dürfen.

Klappentext:

Aus und vorbei, der Job bei einem hippen Kölner Start-Up ist in letzter Minute geplatzt und damit Anas Chance, in Deutschland bleiben zu können. Der Vater ihrer Zwillinge ist unauffindbar, er tourt derweil als Hornist irgendwo durch die Weltgeschichte. An willigen Helfern fehlt es nicht, alle wollen, dass Ana und ihre Kinder bleiben. Nicht zuletzt der attraktive, aber entnervend sorglose Musiklehrer der talentierten Zwillinge, der Ana mit seinem Optimismus zur Weißglut treibt. Bis sie erkennt: Auch auf Traumtänzer ist Verlass.

Meine Meinung:

„Das Glück ist zum Greifen da“ ist ein sehr vielschichtiges Buch. Es spricht viele wichtige Themen an. Der Schreibstil ist angenehm und flott. Ich fand gut in das Buch rein.

In dem Buch gibt es viele verschiedene Personen, die total unterschiedlich sind. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Nachbarn kennen zu lernen und Ella, die beste Freundin von Ana. Ella darf auch gerne meine beste Freundin werden 🙂

Hauptsächlich geht es aber um Ana und ihre Jungs. Ana ist total lieb und sehr hilfsbereit. Vielleicht sogar etwas zu nett. Ihre Situation scheint aussichtslos zu sein und die Abschiebung nicht zu vermeiden. Manchmal hätte ich mir in Bezug auf diese Aussichtslosigkeit gewünscht sie würde mal mehr Emotionen zeigen. Einfach mal ausflippen oder irgendeine Verzweiflungstat planen. Dafür ist Ana aber einfach zu nett.

Das Buch spricht schwierige Themen an, wie die Abschiebung zurück ins Heimatland. Auch Arbeitslosigkeit, Helikoptereltern, Alterseinsamkeit, Alleinerziehend usw. wird in dem Buch angesprochen. Als ich das Buch beendet hatte blieb die Frage offen, ob ein paar weniger angesprochene Themen dem Buch nicht vielleicht gut getan hätten?

Leid und Freud liegen in dem Buch oft nah beieinander. 

Das Buch war eine gute Mischung voller verschiedener Emotionen. Es war rührend, lustig, voller Liebe und Zusammenhalt. Ich habe mit Ana mitgefiebert und mit gelitten. Eine wirklich süße Geschichte. 

4/5